Holzhaus

Im Allgemeinen stehen Holzhäuser für ein gesundes Wohnen, gemäß ökologischen Grundsätzen, halten im Winter warm und im Sommer kühl und sind deshalb echte Niedrigenergiehäuser. Kanadische Holzhäuser gibt es in zwei verschiedenen Varianten. Eine wird als Kanadisches Blockhaus bezeichnet, das in der Herstellung individuell ist und nur aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen besteht. Der Hauptbestandteil ist Naturstamm, der manuell gehobelt und von der Rinde befreit wird, d. h. alles wird in Handarbeit bearbeitet und gefertigt, damit möglichst wenig maschinell verändert werden kann. Zum Dämmen und Abdichten wird ausschließlich Schafwolle verwendet. Elektrische Leitungen und Rohre werden durch ausgebohrte Röhren durch das Holz geführt und Schalter entsprechend im Holz versenkt. Jedes Haus kann den Wünschen des zukünftigen Besitzers angepasst, geplant und gestaltet werden, und wird dadurch zu einem Unikat.

Die zweite Ausführung Kanadische Holzhäuser zeichnet sich durch seine Fertigbauweise und seinem Holzrahmenbau aus, was diesem auch den Namen gibt. Diese Stabilität des Holzrahmenbaus ermöglicht sogar die Verwendung beim Bau von Hochhäusern. Seine stabile Struktur hält extreme Witterungsschwankungen, wie sie in Kanada vorkommen, von +40 °C im Sommer bis -40 °C im Winter und auch den Erschütterungen bei einem Erdbeben stand. Doch die weiteren Pluspunkte sind auch nicht zu verachten, denn ein Holzrahmenhaus kann überall gebaut werden, seine Flexibilität im Aussehen und in der Konstruktion, ermöglicht eine anpassungsfähige Bauweise. Sollte einmal ein Feuer entstehen, so wird es sich innerhalb der Wände nicht ausbreiten – dank einer speziellen Brandsicherung. Für ein sehr kostengünstiges Haus in Fertigbauweise kommen einige positive Komponenten zusammen, sich für diese Art Kanadische Holzhäuser zu entscheiden. Nicht nur Energie wird gespart, sondern es werden auch schalldämpfende Baustoffe verarbeitet, die sich sogar zum Dämmen von Tonstudios, wo es ja meist laut hergeht, eignen.

Es macht eine ganze Menge her, ein Haus zu erwerben und damit allen wichtigen Kriterien der heutigen Zeit, im ökologischen wie im ökonomischen Sinne, zu entsprechen. Aktiv die Umwelt und die Gesundheit schützen und den Ursachen des Klimawandels entgegen zu wirken, gibt das Gefühl, wenn auch wenig, doch etwas zu tun, um weitere Schäden abzuwenden. Energiekosten durch vernünftige Bauweisen einzusparen, kommt dabei der Allgemeinheit zugute, die dadurch nicht mehr in dem Maße von Öl und Gas abhängig ist, und somit den ständig ansteigenden Preisen den Garaus macht. Kanadische Holzhäuser, ob klassisches Blockhaus oder im Holzrahmenbau gebaut, stehen für eine Umkehr zu gesünderem Leben.

Diese Niedrigenergiehäuser werden auf jeden Fall immer populärer und somit werden die Kosten sich auch noch nach unten bewegen und dem Umdenken erheblich dabei nachhelfen.